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Aufsichtspflicht und Haftung

Der Weg zum und vom Kinderhaus gehört zum Aufsichtsbereich der Eltern (Personenberechtigte) und damit nicht zum Verantwortungsbereich des Kinderhausteams. Die Eltern müssen ihr Kind selbst begleiten oder für geeignete Begleitpersonen sorgen. Solche Personen müssen aufsichtsfähig, zuverlässig und verkehrstüchtig sein. Kinder (Geschwister) unter 14 Jahren sind als Aufsichtspersonen für Kindergartenkinder nicht geeignet.

Die Aufsichtspflicht des Kinderhauspersonals beginnt erst, wenn Sie ihr Kind im Eingangsbereich angemeldet haben (Anwesenheitsliste), eine deutliche Begrüßung stattgefunden hat und ihr Kind im Zimmer in Empfang genommen wird. Sie endet, wenn Sie das Kind beim Abholen in Empfang nehmen. Bitte achten Sie darauf, dass sich Ihr Kind bei uns verabschiedet, damit wir wissen, wer schon abgeholt wurde.

Die Erzieherin ist darüber zu informieren, wer jeweils zum Abholen des Kindes berechtigt ist. Nichtgenannten Personen kann das Kind nur nach Absprache mit den Erziehungsberechtigten (telefonisch, mündlich) mitgegeben werden. Bei gemeinsamen Veranstaltungen (Feste etc...) sind die Eltern selbst für ihre Kinder aufsichtspflichtig. Für mitgebrachte Spielsachen und Kleidungsstücke sowie Kinderbrillen kann seitens des Kinderhauses keine Haftung übernommen werden.

Für die Dauer des Aufenthaltes ihres Kindes im Kinderhaus übertragen die Eltern ihre Aufsichtspflicht auf die Erzieherinnen. Mit der Begrüßung beginnt die Aufsichtspflicht aktiv und bewusst, nicht nur deshalb legen wir auf ein freundliches „Guten Morgen“ großen Wert. Gemeinsam mit den Eltern haben wir gleichzeitig den Auftrag, eine positive Entwicklung des Kindes zu gewährleisten. Das beinhaltet das Erproben und Nutzen von potentiell gefährlichen Werkzeugen und Küchengeräten und den selbstständigen Aufenthalt in Räumen.

Die Möglichkeit, sich im Haus zu bewegen und Materialien zu nutzen, wird immer von unserem Zutrauen in die individuellen Fähigkeiten und der aktuellen Verfassung des Kindes bestimmt. Unser Ziel ist, dass die Kinder kompetent mit allen Materialien umgehen, das heißt, dass sie lernen, Gefahren einzudämmen. Die Kompetenz beinhaltet das Wissen der Kinder, wie sie sich zu verhalten haben, wenn Unfälle geschehen. Die Anforderungen der Grundsätze des §22 des SGB VIII (Kinder- und Jugendhilfe Gesetz) werden erfüllt.

Unsere Bitte:
Kennzeichnen Sie alle persönlichen Dinge Ihres Kindes mit seinem Vor- und Nachnamen, so kann es bei Verlust leichter dem Besitzer zurückgegeben werden.