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Erhöhter Förderbedarf

Da wir das einzelne Kind mit seinen eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Interessen in das Zentrum unseres pädagogischen Handelns stellen, gehören zum Kinderhaus auch Kinder mit erhöhtem Förderbedarf. Diese Kinder haben eine anerkannte Behinderung oder sind von Behinderung bedroht. Sie benötigen wie alle Menschen das Gefühl, so akzeptiert zu werden, wie sie sind.

Beispiele

  • Sprachbehinderung
  • Entwicklungsverzögerung
  • Hörbehinderung

Die emotionale Instabilität des Kindes wird durch häufiges Weinen, Unsicherheit, Rückzug oder Aggression, Verlust von Spielideen, Konzentrationsstörungen oder dem Sinken der Frustrationstoleranz sichtbar. Diese Kinder brauchen

  • intensiveren Kontakt und Bindung zu Erwachsenen
  • Zeit für individuelle Gespräche
  • die Möglichkeit, ihre negativen Emotionen zuzulassen
  • die Gewissheit, dass eine eventuell mangelhafte Grundversorgung im Kinderhaus ausgeglichen wird

Jeder Mensch hat Begabungen und Beeinträchtigungen, mit denen er das Leben im Kinderhaus beeinflusst.

Kinder aus belasteten Familien, in familiären Umbruchphasen oder mit emotional instabilen Bezugspersonen haben genauso besondere Bedürfnisse.